Aber Feta ist doch so lecker….

Diesen Satz, begleitet mit einem verständnislosen Gesichtsausdruck, höre ich jedesmal wenn ich erwähne das ich Feta nun einmal nicht mag. Das er für mich nicht lecker, sondern einfach nur ekelig schmeckt.

Gestern fiel mir das wieder auf. Eine meine liebsten Zeitschriften aus der ich Ideen für Rezepte beziehe ist Schrot & Korn, ein montaliches Heft, welches in Bioläden lostenlos ausliegt. Aus dem aktuellen Heft hatte ich mir einen Kartoffel-Apfelauflauf ausgesucht, und dieser sollte mit Feta überbacken werden.

copyright Karin Braun

Eine Freundin war zu Besuch und wir sprachen über meine Kochpläne, wobei ich erwähnte das ich den Feta durch Mozzarella austauschen werde. Das brachte mir obigen Satz, mit entsprechenden Gesichtsausdruck, ein.

Was ist es eigentlich, dass uns so verständnislos reagieren lässt, wenn jemand etwas ablehnt das wir toll finden? Ich nehme mich da gar nicht aus. Auch ich kenne diese Reaktionen sehr gut von mir. Seit es mir aufgefallen ist, versuche ich es allerdings zu vermeiden. Denn es ist blöde. Wenn jemand etwas nicht mag, denn mag es das nicht und gut ist.


Kurioses vom Sport

Heute nachmittag waren Suka und ich die Weise Wang und den Chevalier Lupus besuchen. Wir hatten uns auf eine gemütliche Runde durch das Viehburger Gehölz gefreut, aber was mussten wir sehen: Rummel!!! Lebendiges Hassee, nennt sich eine Veranstaltung rund ums Waldhaus und ist zu einer sich stetig wiederholenden Einrichtung geworden. Das nervt! Crepesbuden – Rummelartige Erscheinungen  haben nichts im Wald zu suchen. Jedenfalls meiner Meinung, und der des diversen Rotwildes nach, welches sich im Meimersdorfer Moor verängstigt versteckt hält  bis das Schlimmste vorüber ist.

Nun gut, wir planen unseren Rückweg so, dass wir nicht mit dieser merkwürdigen Festivität kollidieren, und geraten in den nächsten Rummel. Moorteichwiese und teilweise der Winterbeker Weg sind abgesperrt für ein Fest des Sportes. Hier sollen wohl die diversen Sportmöglichkeiten vorgestellt und darauf hingewiesen werden wie gesund Sport doch ist. Kurios fand ich das sich der gesundheitliche Aspekt nicht bei dem Verzehrangebot durchsetzte. Ausser der gesundheitliche Nutzen von Bratwurst, Pommes, Crepes und Gebrannten Mandeln ist mir bis dato entgangen.

Ganz ehrlich, ich verstehe nicht, warum solche Veranstaltungen nicht einmal die Chance nutzen und gesunde Alternativen zu diesem Schrott vorstellen. Gerade so ein Rummel wäre eine gute Chance Kindern zu zeigen wie schmackhaft gesunde Snacks sein können.

Ach ja, interessant fand ich auch die Vielzahl der Rauchenden Besucher. Besonders schön immer wieder Kinderkarre schiebende Eltern mit  Fluppe. Geht doch nichts über gute Vorbilder.


Junge Künstlerin entdeckt

copyright Karin BraunGestern war ich in Hamburg zu einer Vernissage der besonderen Art. Viktor und ich haben uns die ersten Werke unserer Enkelin angesehen.  Sie versucht Wohnart mit abstrakter Malerei zu verbinden. Obiges Bild zeigt eine von ihr gestaltete Tischplatte. Wir sind sehr stolz auf die Gute.

copyright Karin BraunOben seht ihr ein Bild der Künstlerin. Auf Befragungen was sie so inspiriert bei ihrer Künstlerischen Arbeit, antwortete sie: Einfach alles! Ich erlebe sehr intensiv und setze es denn spontan in Farbe um.

Sie fügte dann noch an: Nun entschuldigen sie mich bitte, ich möchte in Ruhe meinen Lolli lutschen.


Scheißethik

…der Begriff soll provozieren. Aber nicht in dem Zusammenhang das Ethik Scheiße ist, sondern eher das Scheiße (und die damit verbundene Arbeit) eine Ethik hat.

In einem meiner liebsten Foren zum Thema Matriachat – Feminismus – Spiritualität “beziehungsweise-weiterdenken” gibt es zu dem Thema einen interessanten Beitrag zu der von Ina Praetorius entdeckten Scheißethik. Reden wir mal über Scheiße


Gestern nachmittag war mal wieder ein Schreiberinnen Treffen mit der lieben Wang. Da geistige Arbeit Nahrung braucht hatte ich einen wundervollen Kokos-Mango-Kuchen gebacken, den wir mit Lust verzehrten.

Im Anschluss haben wir uns einen Ausflug nach Bülk gegönnt und sind dort mit den Hunden eine schöne Runde gelaufen. Es war wundervoll, ein wenig windig, recht herbstlich, tolle Wolke und ein grossartiger Regenbogen, und ich dumme Kuh hatte den Fotoapparat nicht mit. Aber ich will mich nicht ärgern.

copyright Viktor Braun

Wir haben jedenfalls spontan geplant übernächste Woche, denn die nächste ist schon wieder recht verplant, eine Wanderung von Stohl nach Bülk zu machen, oder aber umgekehrt.  Frau Wang regte an uns zu dieser Aktion mit Rockbuns und Darjeeling auszurüsten, und auch den Fotoapparat mitzunehmen. Werden wir machen.


Samstag

Heute habe ich relativ viel vor. Bin aber mit Kopfschmerzen aufgewacht und muss mich jetzt erst einmal berappeln.

Da mir mein Tennisarm und meine Schleimbeutelentzündung in der rechten Schulter zu schaffen machen, werde ich heute nur wenig schreiben.

Heute nachmittag kommt die Wang. Ich denke da werden wir einen Spaziergang am Wasser machen, oder einfach hier in der Ecke. Dann früh zu Bett und weiter Hörbuch hören. Moritz Rinke “Der Mann der durchs Jahrhundert fiel” ein Worpswede Roman. Sehr empfehlenswert.


“Jahreszeiten” Vernissage Bert R. W. Küpper

Originalfoto von Stefanie Kohr


Drums, Drums

copyright Karin Braun

Voodoodrums

copyright Karin Braun

Kongas

copyright Karin Braun

Rahmentrommel

Obige Bilder zeigen einige meiner Mitbewohner. Obwohl musikalisch recht unbegabt liebe ich Trommeln. Ich habe sie gerne um mich, und rede so oft ich kann mit ihnen.


Rezept für ein gelungenes Wochenende

Mensch bereite am Vortag eine grosse Portion Currykartoffelsalat, oder ein ähnliches Essen das sich zum Kaltverzehr, oder zum Aufwärmen eignet.

Dann bereite mensch das Lager, statte das Bettchen mit weichen Polstern aus, drapiere Handarbeitskorb und diverse Bücher in greifbare Nähe. Ebenso Holunderbrause, Wasser, Tee oder was sonst so zum Durstlöschen verwendet wird.

Als nächstes wird der Laptop am Schreibtisch im Schlafzimmer installiert, die Lautsprecher angeschlossen und ein passendes Hörbuch herausgesucht. In diesem Falle war es Möchtegern von Milena Moser, welches ich nur wärmstens empfehlen kann.

Copyright Karin Braun

Erlebnislandschaft Bett

Entzwischen sollte der Liebste Telefon und Türklingel deaktiviert haben. Ist das geschehen geht es ins Bettchen. Die Polster werden zurecht gerückt. Es wird in Erinnerungen geschwelgt. Es wird geseufzt: Ja, früher haben wir so etwas viel öfter gemacht! Weißt du noch unser erstes gemeinsames Weihnachten? Natürlich weiß ich noch: Wir hatten allen FreundInnen erzählt das wir verreist sind, und haben uns für drei Tage ins Bett verzogen. Haben dort gefrühstückt und auch Maccaroniauflauf gegessen. Ansonsten wurde gelesen und geschmust. Ach waren das Zeiten. Nachts sind wir dann rausgeschlichen und haben lange Spaziergänge gemacht. Gut, die mussten wir diesmal anders verteilen, denn jetzt haben wir ja Suka, doch das ist in Ordnung. Sie ist ja sonst sehr dafür mit uns im Bett zu lümmeln und zu faulenzen.

Dann wird das Hörbuch gestartet und schmusend genossen. Zwischendrin mal ein wenig gestrickt und gestopft, (ich stricke oder häkele, er stopft oder flickt), oder auch mal einfach nur geträumt.

Jedenfalls fühle ich mich heute wie nach einem Wellnesswochenende. Ehrlich gesagt überlegen wir, ob wir uns heute noch einen freien Tag gönnen. Mal sehen. Kartoffelsalat ist zwar alle, aber Brot und Käse ist da.

Suka ist übrigens schon mal zu Bett gegangen.


Tor in die Anderswelt

An meinem Lieblingsstrand fand ich dieses Gebilde:

copyright Karin Braun

Hmm, dachte ich, da brauchte jemand einen schnellen Durchgang in die Anderswelt. Das schöne an Reisen in dieses Gebiet ist ja, dass Tore schnell entstehen und es nicht auf die Grösse ankommt. Es muss ja nicht Stonehenge sein. Dieser kleine Durchgang tut es auch.