So, endlich habe ich mich getraut und habe es mal mit Gimp probiert. Das Ergebnis seht ihr oben. Ich bin zwar noch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Denke einiges könnte sauberer gearbeitet sein, aber das wird dann beim nächsten Mal. Erst einmal kann es so bleiben.
Die Brombeeren sind reif. Nach Weintrauben (oder doch gleich auf?) die liebsten Früchte, mein.
Gestern habe ich ein sehr herbstliches Gericht bereitet.
350 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
2 Teel. Vanille zucker
etwas lauwarmes Wasser
Mehl in eine Schüssel sieben. Eine Mulde hineindrücken, dort hinein die Hefe bröseln und mit dem Zucker und dem Wasser du einem Brei rühren. Mit Mehl sanft abdecken und 10 min gehen lassen.
2 Eier
120 g Zucker
1 Hafersahne
100 g weiche Butter
1/2 Teel. Salz
zum Mehl geben und alles zu einem weichen Teig verrühren bis dieser Blasen wirft und sich leicht vom Rand der Schüssel löst. Abdecken und für 4 Stunden in den Kühlschrank geben.
Eine Auflaufform recht dick ausbuttern und mit Zucker bestreuen.
4 grosse Äpfel
200 g Brombeeren
Zimt
Zucker
Äpfel zerteilen und mit der Schale in Würfel schneiden. Mit den Brombeeren vermischen und in die Auflaufform geben. Mit Zimt und Zucker bestreuen. Nicht zuviel Zucker, da die Form ja schon ausgezuckert ist.
Den Teig noch einmal durchrühren und auf den Früchten verteilen. Weitere 20 min gehen lassen und dann bei 180 ° für 40 Min. in den Ofen.
Dazu Vanillesauce
Ich bin ja bekennende Kaffeeliebhaberin und habe als solche ein Faible für Kaffeehäuser. Kiel ist seit einigen Wochen um ein neues bereichert wurden. Gegenüber von der Lessing Schwimmhalle befindet sich, Ecke Mittelstrasse – Knooper Weg, das Resonanze. Ein wundervoller Platz. Ich war bereits vom Ambiente restlos bezaubert.
Besonders angetan hat es mir dieses Regal. Das lädt förmlich zu schnuppern an Kräutergläsern und aufziehen von Schubladen ein. Die Karte enthält neben einigen Kaffeevariationen, selbstgemachte Eistees, eine reichhaltige Auswahl an Tees, von denen viele Mischungen aus den höchst faszinierenden Gläsern im Regal stammen. Es gibt kleine Broterzeugnisse und Croissants, Frühstück auf arabische, iranische, belgische und französische Art und so die eine oder andere Überraschung.
Zur Einrichtung muss ich noch sagen, dass sie für mich, als Konsumverweigerin eine Quelle des Entzückens ist. Hier wurde nicht auf neu gleich gut gesetzt, sondern altes sehr liebevoll aufgearbeitet und einigen Dingen sehr kreativ ein neuer Verwendungszweck zugewiesen. Wie diesem Messingkessel.
Es ist ein schöner Ort, zum Geniessen, zum Träumen und auch zum Schreiben. Sicher werde ich dort öfters einkehren, zumal der Knooper Weg für mich immer etwas verlockendes hat, nämlich Antiquariate. Literaturhexen brauchen da viel Futter.
Also wer mal hier auf der Ecke ist, unbedingt mal reingucken: Es lohnt sich!
Wie ich mich mal wieder so durch youtube schlenderte kam mir dieses Teil unter:
Ina Deter – Frauen kommen langsam, aber gewaltig
War ganz gerührt. Das und “Neue Männer braucht das Land” hatte uns Frauen ja damals, in der guten, schlechten alten Zeit bewegt, als es noch eindeutiger war.
Die letzten Tage kommen mir lauter so Teile unter. Neulich habe ich auf einem Grabbeltisch “Der Tod des Märchenprinzen” von Svende Merian gefunden. Gut, mit dem Buch konnte ich damals nicht viel anfangen, da ich die Dame zu verbissen fand. Aber viele meiner Freundinnen waren begeistert.
Diese Begenungen haben in mir einige Fragen aufgeworfen. Braucht das Land noch neue Männer? Zum Beispiel. In meinem Bekanntenkreis gibt es mittlerweile sehr tolle Männer, die kein Problem mit starken und eigenständigen Frauen haben. Ja, die so gar keine Probleme haben Frauen als gleichwertiges menschliches Wesen zu begegnen. Interessanterweise sind diese Männer so in meinem Alter. Sagen wir mal ab 40. Bei jüngeren Frauen und Männern, erlebe ich dann wieder etwas ganz anderes. Da wird wieder viel das Klischee von dem schwachen Frauchen und dem starken Typen stilisiert. Das nervt schon. Frage mich da immer warum ist das so? Sind es Typen wie dieser seltsame Mario Barth, dessen Bühnenprogramm nur aus flachen Klischees besteht, die das fördern, oder sind solche Typen möglich weil die Rollen sich wieder so verteilen? Keine Ahnung.
So, nach dem wutschnaubenden Rumgehopse gestern, wird es nun wieder ruhiger. Das Foto zeigt die Reste meiner Neumondskerze. Der letzte Neumond hat mich übrigens arg gebeutelt. Sehr viele Ideen und Träume. Riesiger Informationsfluss, der sich jetzt erst einmal zu schaffen macht. Stelle eh fest das die Neumonde in den Feuerzeichen immer extrem anstrengend sind. Vielleicht empfinde ich das auch nur so, wegen meiner astrologischen Dispostitonierung. Schütze mit Aszendent Widder und Mond im Widder. Das ist einiges an Feuer unterwegs. Heute wird es denn wohl auch munter.
Meine Göttin für den Tag ist Pele, die Haiwaianische Vulkangöttin. Dazu noch die Hitzewallungen der Wechseljahre…. Also was soll ich sagen: Wird ein feuriger Tag… Aber alles natürlich total ruhig…. Haaaa, ist eben relativ alles…
Die Karte stammt aus dem Göttinnenorakel von Hrana Janto und Amy Marashinsky.
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(aus dem Alltag einer Literaturhexe)
In den letzten Tagen habe ich mir so einige Gedanken über Arbeitsbedingungen gemacht. Seit ich freiberuflich bin arbeite ich teils mehr als früher, allerdings nicht in festen Zeiten, und vor allem nicht immer unter Leistungshochdruck.
Da meine Hauptbeschäftigung das Schreiben ist, was sehr oft alleine im stillen Kämmerlein stattfindet, versuche ich die Arbeiten die nicht unbedingt am Schreibtisch stattfinden müssen nach draussen zu verlagern. Meine geehrte Kollegin, die Weise Wang und ich halten seit fast 2 Jahren regelmäßige Arbeitstreffen ab. Sicher arbeiten wir jede für sich an eigenen Projekten, aber gerade das macht es wichtig sich auszutauschen. Oft verlegen wir unsere Treffen nach draussen. Was sich anbietet da wir so auch gleich die Hunde bewegen können, und unsere vom am Laptop sitzen versteiften Körper auch.
Jetzt bei der Wärme fanden unsere Treffen sogar des Nachts auf der Moorteichwiese statt. Obiges Foto ist dort entstanden. Es wirkt, und ist es auch, alles recht entspannt, aber es ist auch sehr effektiv und intensiv. Interessanter Weise bin ich nach diesen Treffen gerade zu belebt, und besonders motiviert. Was sicher mit dem interessanten Austausch zu tun hat – Die Dame ist ja nicht umsonst als “Weise Wang” bekannt und geschätzt – sondern auch damit, dass diese Konferenzen in einer entspannten Atmosphäre und abseits der üblichen Schreibwerkstatt (Danke Hanns-Josef Ortheil für diesen tollen Begriff) statt. Das regt an und gibt neue Energie.
Ich frage mich nur warum in Zeiten, in denen mehr und mehr Menschen mit der Diagnose Burn Out aus dem Berufsleben ausscheiden, dieses Konzept nicht auf andere Berufe übertragen wird.
Seit ca. 10 Jahren habe ich immer den gleichen Jahreskalender, und zwar den We`moon. Dieser Kalender enthält nicht nur astrologisches und alles über die Feiertage des Hexenjahres, sondern auch die Mondphasen, sowie eine Sammlung von Texten und Bildern von Frauen aus aller Welt. Also eine wundervolle Begleitung durchs ganze Jahr.
We’ moon erscheint auf englisch. Allerdings müssen auch die, welche dieser Sprache nicht mächtig sind verzagen, denn es gibt eine deutsche Version. Hier sind die Texte als Übersetzung beigefügt. Sehr schön gemacht. Diese Ausgabe ist im Buchhandel, sowie direkt beim Christel Göttert Verlag zu erhalten.
Für Menschen, die an Matriachatsforschung, Ökofeminismus, Frauenkunst und Spiritualität interessiert sind dürfte der Katalog dieses Verlages einiges zu bieten haben.
blöder geht es nicht mehr, kommt wieder mal die Eva Herman her. Wer hat die eigentlich erfunden?
Nach dem Unglück auf der Loveparade am Wochenende in Duisburg, auf der es 19 Tote und 512 Verletzte durch eine Massenpanik zu betrauern gab, kotzte sich Frau Herman mal wieder in christlicher Entrüstung aus, und wusste auch gleich wer denn Schuld ist: DIE 68ziger nämlich, denn die haben ja auch schon das Familienbild ruiniert, also sind sich auch für solche “Sittenlosigkeit” verantwortlich. Sinnigerweise verkündet sie ihren Schwachfug auf Koop Online.de, dem Nachrichtenblog ihres neuen Verlages. Der übrigens in der Hauptsache AutorInnen in seinem Sortiment hat, die sich in rechten Verschwörungstheorien ergehen.
In diesem “erlauchten” Rahmen spricht Frau Herman, von Sodom und Gomorrha, denn das wäre ja die Loveparade. Und das es vielleicht gar kein Unglück war, sondern eine Strafe Gottes, der diesem sündigen Treiben Einhalt gebieten wollte. Wie zynisch geht es noch? 19 Menschen sind tot, 512 Menschen verletzt, und das soll denn eine gerechte Strafe Gottes sein? Mit anderen Worten die hatten ja selbst Schuld dort hinzugehen, hätten sich ja denken können, dass der Herr dieses Happening nicht okay findet und in alttestamentarischer Manier dreinfährt.
Natürlich kann mensch sagen: Ach die Herman….. ist halt ein bisschen seltsam, die Frau! Wer hört denn schon auf die? Ich denke das es so einfach nicht ist. Dummerweise erfreut sich die Damen vieler Ortens noch immer einen grossen Popularität. Daher sind ihre Auswürfe nicht harmlos, besonders da die “rechte” Gesinnung im Lande mehr und mehr um sich greift.
So hat sich Frau Herman auch gerne als Sprecherin auf einem Parteitag der Auf-Partei – Christen für Deutschland (Auf steht für: Arbeit-Umwelt-Familie) anwerben lassen. Einige der Äußerungen dieser Gruppierung sind schon recht geschmacklos. So wird da schon im Zusammenhang mit Homosexualität von Unzucht gesprochen. Und das Frauenbild ist sehr in Richtung die hehre Mutter, für die Aufzucht der Brut gerichtet. Kommt einem doch alles sehr bekannt vor, aus der schlechten, alten Zeit an die sich so wenige erinnern können.
Nachtrag 27.07.2010: Mittlerweile wurde der Artikel auf den ich mich hier beziehe von Koop entfernt.









