Schreiben damals und heute

Heute habe ich voller Vorfreude eine, ebenfalls schreibende, Freundin besucht. Sie hat sich bei Ebay eine Schreibmaschine ersteigert, und mir war leicht nostalgisch, denn in meiner Lehrzeit hatten wir diese Dinger noch kurze Zeit. Ja, ich muss gestehen, ich freute mich darauf ein wenig auf einer alten Adler zu schreiben. Nach einem Satz, verflog die Freude. Das ist ja Schwerarbeit! Sicher ist so eine alte Adler Maschine ein schönes Gerät, keine Frage, aber ehrlich, ich bin froh das ich meinen Mac habe.

Einmal der schwere Anschlag, da waren Sehnenscheidentzündungen vorprogrammiert. Dann das Gewese, wenn mensch sich verschrieben hatte. Nee, ich bin froh, dass die Technik da Fortschritte gemacht hat. Verschreiben ist dank der “Delete-Taste” kein Problem mehr. Kein 10 Korrekturen beim Geschichten Schreiben. Heute sieht mein Schreibtisch so aus.

Eine Tastatur die leicht geht, ein Rechner der mit dem Internet verbunden ist (was auch die Recherche erleichtert) und keine Papiermengen mehr. Nur was stimmig ist, wird ausgedruckt.

War doch nicht alles besser in der guten, alten Zeit.

5 Antworten zu “Schreiben damals und heute”


  • Oh ja, ich erinnere mich noch allzu gut und hatte einen ähnlichn Post – nur war das Ding noch wesentlich älter :-) hier der Link zu meinem Post: http://gzi-kielnotiert.de/2009/12/13/vor-den-computern-gabs-schreibmaschinen/

  • Vor allem viel mir wieder ein, was Mengen an Papier wir durchgekloppt haben, bevor es Computer und E-mail gab. Alles Liebe Karin

  • das war so schrecklich bei der examensarbeit
    tippfehler und alles von vorn
    berichte unserer sekretärin mocht ich gar nicht korrigieren
    naja und wirklich ganze wälder vertippert
    da find ich den fortschritt auch wundervoll

  • Oh, eine Macianerin? Schon wieder eine Gemeinsamkeit.
    Toll!
    Weißt du eigentlich, dass es für Mac superfeine Softwares für Schreiber gibt? Herr Sammel-Federwelt (er ist Elsässer, also nicht weit vom schwäbischen Zwilling entfernt stammend) hat mir einige toll klingende Programme (u.a. scrivener, story mill, journler, macjournal – kennst du die?) aufgespielt. Ich glaube, sie sind wirklich toll zum Plotten und Sammeln und auch Schreiben, allein, ich schaff es noch nicht, mir deren Funkionsweise anzulernen. Fühle mich ziemlich verloren damit und tendiere in solchen Phasen gerne zur alten mechanischen Schreibmaschine, die wir gerade beim Rümpeln gefunden haben.
    Ein herrlich altes Teil, sehr sehnen(un)freundlich, aber dekorativ … die KANN ein Sammler nicht wegwerfen, ne?
    Oh, ich texte dich zu.
    Sorry und ciao
    Elana

  • Ja, Mac ist eine feine Sache. Da will ich gerne bei bleiben.
    Ich schreibe mit Storymill und habe auch Mac Journal. Bei Storymill habe ich auch noch nicht alle Funktionen durch, aber es ist schön ein Projekt komplett in einem Ordner zu haben. Gefällt mir sehr. Besonders bei längeren Projekten ist das Personen und Szenenarchiv sehr hilfreich.
    Schreibmaschine lockt mich nicht, aber Tagebuch und einige Entwürfe schreibe ich mit der Hand, ganz klassisch in Moleskinhefte und mit Tinte.
    Der schwäbische Zwilling hat übrigens auch eine Schreibmaschine, die keines-, aber auch wirklich gar keines Falls, weg kann. Denn schließlich wird es irgendwann Revolution, Umweltkatastrophe oder sonst was gehen, dann ist kein Strom, und dann kann ich darauf weiter schreiben. Der kluge Mann sieht zu das seine Frau für den Ernstfall gerüstet ist.
    Alles Liebe Karin

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