Monats-Archiv für Februar 2010

Offizielle Mitteilung

Ich habe beschlossen heutigen Tages das patriachale/kapitalistische System offiziell als gescheitert zu erklären. Um sich mit einem uralten/superneuen Alternativmodell vertraut zu machen empfehle ich folgende Literatur:

Die egalitäre Gesellschaft von Heide Göttner-Abendroth

Wilde Kräfte von Starhawk

Das fünfte Geheimnis (Roman. engl. The fifth sacred Thing) ebenfalls von Starhawk

Das erst einmal für den Anfang. Paralell lohnt es sich folgende Blogs zu lesen:

Rette sich wer kann

Salamandra

In diesem Sinne, auf in eine bessere Zukunft.


Noch ein kleiner Aufschub

Heute rief das Krankenhaus an, dass sie meinen Termin verschieben müssen. Das ist denn das 2. Mal das es nicht klappt. Nun bin ich hin und her gerissen. Allmählich denke ich es ist nicht der richtige Zeitpunkt. Denn einige Sachen haben sich ja bereits geklärt. Eine Stelle die verdächtig war ist weg, und für eine andere Sache hat sich die Ursache gefunden.

Ich werde nun Montag oder Dienstag zu meinem Hausarzt gehen, und mit ihm besprechen wie ich mich verhalten soll. Der ist ja auch in Sachen Alternativmedizin unterwegs, und vielleicht hat er ja eine Idee, wie ich dahinter komme was nicht stimmt.

Die ganze Zeit habe ich das Gefühl, dass es nicht der richtige Schritt ist. War allerdings unsicher, weil ich halt auch meine Phobien in Sachen Ärzte und Krankenhaus habe. Bin am sortieren. So viel Unsicherheit. Aber ich denke es wird sich ein Weg finden, in dem Wirrwarr.


Silbermond

copyright Karin Braun

Ein neues Bild entsteht. Im Moment gucke ich das bis jetzt gemalte immer mal an und warte auf eine Eingebung wie es weiter geht. Gestern erhielt ich die Empfehlung, weiteres Malen auf nach dem Krankenhaus zu verschieben. Ich werde dieser aber nicht folgen. Schreiben und Malen, ist meine Art mit meinen Ängsten, Freunde und Schmerzen umzugehen. Wenn ich es auf die Art rausgelassen habe, brauche ich nicht mehr so viel Energie aufwenden, um Ver-Störendes zurück zu drängen.


Nikotinsüchtige Wegelagerer im Greisenalter

Ich wohne ja in der Nähe eines Alten- und Pflegeheims. Genau genommen liegt es zwischen meiner Wohnung und dem Friedhof.

Nun habe ich mich gerade daran gewöhnt, dass mich die 9 – 10 Jährigen um eine Zigarette anschnorren, nun muss ich auch noch vor den 90zig Jährigen auf der Hut sein. Denn, wenn mensch an diesem Altenheim vorbei geht, dann liegen sie auf der Lauer. Können kaum noch stehen. Schwer auf den Rolator gestützt hinken sie auf dich zu: “Haben sie mal eine Zigarette? Ein bisschen Tabak?” Booah, ist schon gruselig. Besonders da sie sich mittlerweile zusammen rotten und in versetzter Zweierreihe auf Posten sind. Die werden richtig militant. Ich habe schon Angst, dass ich demnächst von einem mit der Krücke zu Fall gebracht, und vom anderen gefilzt werde.

Nein mal im Ernst. Im Pflegeheim kriegen diese Leute 15 Euro Taschengeld, für 14 Tage. jedenfalls die mit geringer Rente. Das müssen sie sich einteilen. Nun mag ja mancher sagen, na ja, denn müssen sie sich eben das Rauchen abgewöhnen, aber ich denke so einfach ist es nicht. Es ist einfach unwürdig, dass Menschen so alt werden müssen. Darauf angewiesen, dass ihnen jemand eine Kippe gibt, oder das ein Pfleger einen guten Tag hat und etwas mehr als die übliche Ration zu teilt.


Entspannungstip fürs Wochenende

Entspannung pur

Eine kleine Anregung aus der Kuhwelt, um fit durchs Wochenende zu kommen.


Eintauchen und erneuern

Immer wenn es mir nicht so gut geht, dann hilft es mir am Wasser zu sein. Selbst wenn die Eisschollen mich hindern mal kurz hinein zu hüpfen, so geniesse ich es seelisch einzutauchen. Das ist immer toll.

Montag geht es wieder an die See. Allerdings nach Falkenstein. Das Bild oben habe ich in Kalifornien aufgenommen. Das war ein toller Ausflug, menschenleerer Strand, Eis und Schnee, eine leichte Brandung und Möwen. Dazu das herrliche Dunkel des Wassers.

Im Moment geht es mir nicht richtig schlecht. Eher sehr nachdenklich bin ich. Versuche bei mir zu bleiben. Bewusst wahrzunehmen. Auf Unklarheiten sofort den Finger zu legen. Damit komme ich über den Tag.

Allerdings freue ich mich auf Montag. Wenn es passt, von der Stimmung her, werde ich ein kleines Ritual machen. Annehmen und loslassen ist das Thema.


Bücherstöckchen

Diese Bücherliste habe ich bei Frau gzi/kiel notiert geklaut. Wo sie sie her hat, steht auf ihrer Webseite. Dachte ich führe sie mal weiter. Welche ich gelesen habe sind fett gedruckt, die mir noch nicht in die Finger geraten sind normal.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel (immer mal wieder und in Auszügen)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann (auch den Film gesehen, wünschte allerdings ich hätte es nicht)
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera (und den Film gesehen)
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez (auf Deutsch und Spanisch)
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing (als Hörbuch gehört. Miese Story und Sprecher aus der Laienbühnehintertupfing)
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult (Buch steht im Regal)
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt (Wundervoll)
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell (und den Film gesehen)
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood


Sperrmüll Kunst

Sonntag, auf unserem Spaziergang fanden wir dieses interessante Objekt auf einem Sperrmüllhaufen. Ich überlegte erst noch es mitzuschleppen, fühlte mich dann aber zu müde, und beließ es bei dem Foto hier. Jetzt geht es mir die ganze Zeit nicht aus dem Kopf. Dauernd fällt mir ein, wozu ich es hätte verarbeiten können. Doch wie heißt es so schön? Es hat keinen Sinn um den Schnee des vergangenen Jahres zu weinen. Haben ja auch in diesem genug.

Um mich abzulenken habe ich ein neues Bild angefangen. Da im Moment noch nicht viel, ausser einem sehr schönen schwarzen Hintergrund, nichts zu sehen ist, kommt ein Bild wenn es ein wenig weiter gediehen ist.


Keine Panik

Gestern habe ich eine nicht so gute Nachricht erhalten, die doch Angst auslöste. Aber nun geht es wieder. Habe das für mich einzig richtige getan:

Fakten gesammelt

Überlegt was ist für mich stimmig

Wie soll mein Leben aussehen, wenn sich der Verdacht bestätigt

Was will ich auf gar keinen Fall

Auf letzteres war die Antwort, meine Lebensqualität einschränken. Also bin ich heute dabei zu entscheiden, wie ich sie noch verbessern kann.