Birgit fragte in den Kommentaren was aus dem Silbermond geworden sei. Das Bild das ich angefangen hatte. Irgendwie war es immer stimmig und dann doch wieder nicht, letztlich habe ich es übergemalt und nun sieht es so aus. Es ist noch nicht fertig, aber die nächsten Tage sollte es soweit sein. Doch ich finde es gibt schon einen Eindruck.

Mein Gedanke war die Reise nach Innen dar zustellen. Ich habe einmal gesagt, im Leben, ist es als wenn frau in eine Spirale geht. Erst kommen die Themen, die bearbeitet werden wollen, in grossen Abständen, und je enger die Windungen werden, um so heftiger stolpert frau über die wichtigen Punkte, und je schneller folgt eine Sache aufs Nächste. Also es geht ans Eingemachte. Da ich das Bild für mich male, also auf meine Lebenssituation, sage ich bewusst Frau. Seit meine Enkelin auf der Welt ist, empfinde ich die Stationen besonders intensiv. Selena ist für mich der klare Jungfrauenaspekt. Ständig auf Entdeckungsreise, Jenni ist nun an die Mutterstelle gerutscht, und ich bin halt auf dem Weg zur weisen (hoffentlich) Alten. Gleichzeitig empfinde ich aber die jeweils anderes Aspekte, also Mutter und Jungfrau, noch immer extrem stark. Es ist alles da.
Die Spirale wird nach und nach mit Rottönen ausgefüllt, die nach innen immer dunkler werden. Also vom zarten Rosa der Menarche zum schwarz der Alten.
Mit dem Malen komme ich diesmal extrem langsam voran, denn das Bild ist in gewisser Weise mit einem Schreibprojekt von mir verknüpft. Da geht es um die Re-Installierung des Matriachats in einer (hoffentlich) nicht allzu fernen Zukunft. Wie sich einige vielleicht erinnern, habe ich das Patriachat hier neulich offiziell für gescheitert erklärt.
In diesem Sinne feiere ich heute nicht Jesus Auferstehung, sondern die des Matriachats. Also Happy Resurrection, Mamas.