Scheißethik

…der Begriff soll provozieren. Aber nicht in dem Zusammenhang das Ethik Scheiße ist, sondern eher das Scheiße (und die damit verbundene Arbeit) eine Ethik hat.

In einem meiner liebsten Foren zum Thema Matriachat – Feminismus – Spiritualität “beziehungsweise-weiterdenken” gibt es zu dem Thema einen interessanten Beitrag zu der von Ina Praetorius entdeckten Scheißethik. Reden wir mal über Scheiße


Gestern nachmittag war mal wieder ein Schreiberinnen Treffen mit der lieben Wang. Da geistige Arbeit Nahrung braucht hatte ich einen wundervollen Kokos-Mango-Kuchen gebacken, den wir mit Lust verzehrten.

Im Anschluss haben wir uns einen Ausflug nach Bülk gegönnt und sind dort mit den Hunden eine schöne Runde gelaufen. Es war wundervoll, ein wenig windig, recht herbstlich, tolle Wolke und ein grossartiger Regenbogen, und ich dumme Kuh hatte den Fotoapparat nicht mit. Aber ich will mich nicht ärgern.

copyright Viktor Braun

Wir haben jedenfalls spontan geplant übernächste Woche, denn die nächste ist schon wieder recht verplant, eine Wanderung von Stohl nach Bülk zu machen, oder aber umgekehrt.  Frau Wang regte an uns zu dieser Aktion mit Rockbuns und Darjeeling auszurüsten, und auch den Fotoapparat mitzunehmen. Werden wir machen.


Samstag

Heute habe ich relativ viel vor. Bin aber mit Kopfschmerzen aufgewacht und muss mich jetzt erst einmal berappeln.

Da mir mein Tennisarm und meine Schleimbeutelentzündung in der rechten Schulter zu schaffen machen, werde ich heute nur wenig schreiben.

Heute nachmittag kommt die Wang. Ich denke da werden wir einen Spaziergang am Wasser machen, oder einfach hier in der Ecke. Dann früh zu Bett und weiter Hörbuch hören. Moritz Rinke “Der Mann der durchs Jahrhundert fiel” ein Worpswede Roman. Sehr empfehlenswert.


“Jahreszeiten” Vernissage Bert R. W. Küpper

Originalfoto von Stefanie Kohr


Drums, Drums

copyright Karin Braun

Voodoodrums

copyright Karin Braun

Kongas

copyright Karin Braun

Rahmentrommel

Obige Bilder zeigen einige meiner Mitbewohner. Obwohl musikalisch recht unbegabt liebe ich Trommeln. Ich habe sie gerne um mich, und rede so oft ich kann mit ihnen.


Rezept für ein gelungenes Wochenende

Mensch bereite am Vortag eine grosse Portion Currykartoffelsalat, oder ein ähnliches Essen das sich zum Kaltverzehr, oder zum Aufwärmen eignet.

Dann bereite mensch das Lager, statte das Bettchen mit weichen Polstern aus, drapiere Handarbeitskorb und diverse Bücher in greifbare Nähe. Ebenso Holunderbrause, Wasser, Tee oder was sonst so zum Durstlöschen verwendet wird.

Als nächstes wird der Laptop am Schreibtisch im Schlafzimmer installiert, die Lautsprecher angeschlossen und ein passendes Hörbuch herausgesucht. In diesem Falle war es Möchtegern von Milena Moser, welches ich nur wärmstens empfehlen kann.

Copyright Karin Braun

Erlebnislandschaft Bett

Entzwischen sollte der Liebste Telefon und Türklingel deaktiviert haben. Ist das geschehen geht es ins Bettchen. Die Polster werden zurecht gerückt. Es wird in Erinnerungen geschwelgt. Es wird geseufzt: Ja, früher haben wir so etwas viel öfter gemacht! Weißt du noch unser erstes gemeinsames Weihnachten? Natürlich weiß ich noch: Wir hatten allen FreundInnen erzählt das wir verreist sind, und haben uns für drei Tage ins Bett verzogen. Haben dort gefrühstückt und auch Maccaroniauflauf gegessen. Ansonsten wurde gelesen und geschmust. Ach waren das Zeiten. Nachts sind wir dann rausgeschlichen und haben lange Spaziergänge gemacht. Gut, die mussten wir diesmal anders verteilen, denn jetzt haben wir ja Suka, doch das ist in Ordnung. Sie ist ja sonst sehr dafür mit uns im Bett zu lümmeln und zu faulenzen.

Dann wird das Hörbuch gestartet und schmusend genossen. Zwischendrin mal ein wenig gestrickt und gestopft, (ich stricke oder häkele, er stopft oder flickt), oder auch mal einfach nur geträumt.

Jedenfalls fühle ich mich heute wie nach einem Wellnesswochenende. Ehrlich gesagt überlegen wir, ob wir uns heute noch einen freien Tag gönnen. Mal sehen. Kartoffelsalat ist zwar alle, aber Brot und Käse ist da.

Suka ist übrigens schon mal zu Bett gegangen.


Tor in die Anderswelt

An meinem Lieblingsstrand fand ich dieses Gebilde:

copyright Karin Braun

Hmm, dachte ich, da brauchte jemand einen schnellen Durchgang in die Anderswelt. Das schöne an Reisen in dieses Gebiet ist ja, dass Tore schnell entstehen und es nicht auf die Grösse ankommt. Es muss ja nicht Stonehenge sein. Dieser kleine Durchgang tut es auch.


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So, endlich habe ich mich getraut und habe es mal mit Gimp probiert. Das Ergebnis seht ihr oben. Ich bin zwar noch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Denke einiges könnte sauberer gearbeitet sein, aber das wird dann beim nächsten Mal. Erst einmal kann es so bleiben.


Brombeer Apfel Auflauf

Die Brombeeren sind reif. Nach Weintrauben (oder doch gleich auf?) die liebsten Früchte, mein.

copyright Karin Braun

Gestern habe ich ein sehr herbstliches Gericht bereitet.

copyright Karin Braun

350 g Mehl

1/2 Würfel Hefe

2 Teel. Vanille zucker

etwas lauwarmes Wasser

Mehl in eine Schüssel sieben. Eine Mulde hineindrücken, dort hinein die Hefe bröseln und mit dem Zucker und dem Wasser du einem Brei rühren. Mit Mehl sanft abdecken und 10 min gehen lassen.

2 Eier

120 g Zucker

1 Hafersahne

100 g weiche Butter

1/2 Teel. Salz

zum Mehl geben und alles zu einem weichen Teig verrühren bis dieser Blasen wirft und sich leicht vom Rand der Schüssel löst. Abdecken und für 4 Stunden in den Kühlschrank geben.

Eine Auflaufform recht dick ausbuttern und mit Zucker bestreuen.

4 grosse Äpfel

200 g Brombeeren

Zimt

Zucker

Äpfel zerteilen und mit der Schale in Würfel schneiden. Mit den Brombeeren vermischen und in die Auflaufform geben. Mit Zimt und Zucker bestreuen. Nicht zuviel Zucker, da die Form ja schon ausgezuckert ist.

Den Teig noch einmal durchrühren und auf den Früchten verteilen. Weitere 20 min gehen lassen und dann bei 180 ° für 40 Min. in den Ofen.

Dazu Vanillesauce


Café Resonanz

Ich bin ja bekennende Kaffeeliebhaberin und habe als solche ein Faible für Kaffeehäuser. Kiel ist seit einigen Wochen um ein neues bereichert wurden. Gegenüber von der Lessing Schwimmhalle befindet sich, Ecke Mittelstrasse – Knooper Weg, das Resonanze. Ein wundervoller Platz. Ich war bereits vom Ambiente restlos bezaubert.

copyright Karin Braun

Besonders angetan hat es mir dieses Regal. Das lädt förmlich zu schnuppern an Kräutergläsern und aufziehen von Schubladen ein. Die Karte enthält neben einigen Kaffeevariationen, selbstgemachte Eistees, eine reichhaltige Auswahl an Tees, von denen viele Mischungen aus den höchst faszinierenden Gläsern im Regal stammen. Es gibt kleine Broterzeugnisse und Croissants, Frühstück auf arabische, iranische, belgische und französische Art und so die eine oder andere Überraschung.

Zur Einrichtung muss ich noch sagen, dass sie für mich, als Konsumverweigerin eine Quelle des Entzückens ist. Hier wurde nicht auf neu gleich gut gesetzt, sondern altes sehr liebevoll aufgearbeitet und einigen Dingen sehr kreativ ein neuer Verwendungszweck zugewiesen. Wie diesem Messingkessel.

copyright Karin Braun

Es ist ein schöner Ort, zum Geniessen, zum Träumen und auch zum Schreiben. Sicher werde ich dort öfters einkehren, zumal der Knooper Weg für mich immer etwas verlockendes hat, nämlich Antiquariate. Literaturhexen brauchen da viel Futter.

copyright Karin Braun

Also wer mal hier auf der Ecke ist, unbedingt mal reingucken: Es lohnt sich!